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DAS BOSE IST EINE FRAU


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Sinopse

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,0, Universität Bremen, Veranstaltung: Textanalyse; Basismodul Literaturwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist doch ein erstaunliches Phänomen: So sehr die Frau bis in die heutigen Gesellschaften hinein Unterdrückung erfährt und meistens nur auf Nebenschauplätzen agiert, so sehr scheint die Weiblichkeit in der Literatur eine bemerkenswert wichtige Rolle einzunehmen. Es ließe sich daraus schließen, dass die Literatur der Frau eben jene Annerkennung zukommen lässt, die ihr ansonsten verwehrt bleibt. Doch diese Annahme kann sich nur auf dem ersten Blick halten. Bei näherer Betrachtung ist häufig festzustellen, dass die Funktion des Weiblichen nur marginalisiert über eigene Substantialität verfügt. Meistens wird sie reduziert auf wenige Eigenschaften. Und meistens sind diese Eigenschaften definiert hinsichtlich ihres Nutzens oder ihres Nicht-Nutzens für den Mann. So fungieren eine Vielzahl der weiblichen Figuren in der Literatur vor allem als Projektionsfläche männlicher Sehnsüchte und Ängste, dienen ihm direkt oder indirekt zu seiner Selbstverwirklichung. Und bleiben stets in der Objektrolle verhaftet. Ob sie nun Kriemhild heißen oder Ophelia, Emma Bovary, Amalia, Gretchen, Lulu oder Lolita. Sie alle sind konstruiert unter einem männlichen Herrschaftsblick, verloren in einer patriarchalen Wirklichkeit und verdammt, sobald sie einen Schritt zur Subjektwerdung wagen. Die folgende Arbeit wird sich nun insbesondere mit der Rolle der Weiblichkeit in der phantastischen Literatur befassen, da gerade dieses Genre auffällig oft die weibliche Figur als destruktive Antagonistin der männlichen Protagonisten darstellt und sie der Objektrolle überlässt. [...]

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