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GESCHLECHTERIDENTITATEN IN INGEBORG BACHMANNS

'UNDINE GEHT'


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Sinopse

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit befasse ich mich Ingeborg Bachmanns Erzählung Undine geht (1961) hinsichtlich der Konstruktion von Geschlechteridentitäten. Vor dem Hintergrund der von Sigrid Weigel eingeführten Begriffe der Doppelexistenz und des schielenden Blickes wird die Struktur der Undinenfigur analysiert. Leitend ist die Frage ob und wie in Bachmanns Erzählung das Weigelsche Konzept der selbstbestimmten Geschlechtsidentität umgesetzt wird. Denn bei Bachmann wird die Figur der Undine zur Trägerin von utopischen Vorstellungen bezüglich der Geschlechteridentitäten. Sie fordert in einer patriarchal ausgelegten Gesellschaft die Gleichberechtigung der Geschlechter. Undine fordert ihre eigene Kultur und vor allem ihr selbst entworfenes Spiegelbild. Indem Bachmann ihrer Protagonistin mithilfe der Erzählsituation Subjektqualitäten verliehen hat, kann diese Erzählung als reiner von Emotionen der Titelgestalt bzw. Klage über die Verhältnisse von Mann und Frau verstanden werden. 1 Es handelt sich um eine Zustandsbeschreibung der männlich dominierten Gesellschaften, in denen die Frauen keine eigenständige Kultur entwickeln können, weil sie von der Gesellschaft, in der sie mitwirken, daran gehindert werden. Durch Bachmanns Umkehr der Perspektive, erfährt man nun die Empfindungen von der aus der Gesellschaft verdrängten Weiblichkeit über Undine. Welche Probleme sich für Frauen in solchen Gesellschaften zwangsläufig ergeben, soll anhand von Undines Selbstdarstellung und ihrer Beschreibung der anderen Welt erklärt werden. Doch zunächst wird das Weigelsche Konzept zur selbstbestimmten Identität etwas genauer betrachtet. Es gilt die wichtigsten Begrifflichkeiten zu klären und das Konzept in groben Zügen zu umreißen. Im weiteren Verlauf stehen die zwei unvereinbaren Welten der Protagonisten im Vordergrund und zum Schluss wird der Zwischenort, an dem sich beiden treffen, diskutiert.

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