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JUDISCHES LEBEN IN DER SBZ/ DDR AM BEISPIEL DER

BERLINER UND DRESDNER GEMEINDEN


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Sinopse

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Historisches, Note: 1,7, Universität Rostock (Wirtschaftswissenschaftliches Institut, Politik), Veranstaltung: 60 Jahre Israel , 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema jüdisches Leben in der DDR und der Umgang mit dem Holocaust ist bis heute ein Reizthema. Es wurden Werke von beispielsweise Mario Keßler veröffentlicht, der sich in seinem Buch 'Die SED und die Juden - zwischen Repression und Toleranz' mit der Entwicklung bis in das Jahr 1967 auseinandersetzte. Es ist wohl kaum verwunderlich, dass die wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Thema noch immer nicht von den politischen Kontroversen um den Platz der DDR in der deutschen Geschichte zu trennen ist. Daher erscheint es jedoch sehr wichtig, gerade im sechzigsten Jahr der Gründung des Staates Israel, einen weiteren Beitrag zur Aufarbeitung des Lebens der Juden in der DDR zu liefern. Der Anspruch der kommunistischen Bewegung eine '[...] Gesellschaft der Freiheit und sozialen Gleichheit aufzubauen, in der die Diskriminierung von Menschen aufgrund ethnischer und sozio-kultureller Merkmale ein für alle mal beseitigt sein sollte', konnte bis zum Zusammenbruch der DDR nicht realisiert werden. Auch hatten die Kommunisten sich vorgenommen, die Unterdrückung und Verfolgung der Juden der Vergangenheit angehören zu lassen. Bekannt ist, dass in der DDR jüdisches Leben in Deutschland in der Weimarer Zeit und im Nationalsozialismus in der Schule vermittelt wurde. Ironischerweise gab es dagegen bis zum Ende der DDR faktisch keine Veröffentlichungen, die sich mit den antisemitischen Tendenzen der SED in den fünfziger und sechziger Jahren befassten. Gerade die politische Nähe zur Sowjetunion und die damit übernommenen Maßstäbe zum Umgang mit Israel, erschwerten die Bearbeitung dieses Themas nachhaltig. Selbst Keßler ist es nicht gelungen bei der Ausarbeitung seines Buches auch nur eine sowjetische Darstellung zum Thema SED und Juden bzw. Israel ausfindig zu machen. Auch Angelika Timm beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Problematik. Bereits ihre Habilitation im Jahr 1987 befasste sich mit der 'Programmatik und politischen Praxis der rechten israelischen Sozialdemokratie und Regierungsverantwortung und Opposition (1967- 1984).' Sie galt als eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen in der DDR. Inwieweit ihre Texte allerdings als 'frei von Indoktrination' bezeichnet werden können ist bedenklich, da Timm ebenfalls bei den ersten Zusammentreffen zwischen der DDR-Regierung und israelischen Friedenskräften in den 80iger Jahren als Dolmetscherin fungierte. Aber auch nach der Wende beschäftigte sie sich weiterhin mit dem jüdischen Leben in der DDR.

Detalhes do Produto

    • Edição:  1
    • Ano de Edição: 2008
    • Ano:  2016
    • País de Produção: United States
    • Código de Barras:  2000879551038
    • ISBN:  9783640200672

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