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KONSTRUKTION VON WIRKLICHKEIT DURCH

MASSENMEDIEN


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Sinopse

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Mannheim (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Neuere Germanistik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach der Realität ist wohl eine der grundlegendsten, die die Menschheit seit jeher beschäftigt hat. Nicht nur Philosophen wie Platon, Descartes oder Kant, sondern auch unzählige Wissenschaftler aus den verschiedensten Disziplinen wie der Soziologie, der Psychologie und den Medienwissenschaften haben das Thema Wirklichkeit und Wahrnehmung aus den verschiedensten (erkenntnistheoretischen) Blickwinkeln betrachtet. Wirklichkeit ist das, was wahrgenommen wird. Etwas für 'wahr nehmen' heißt: dass das, was man mit seinen Sinnen aufnehmen und verarbeiten kann, als das Wahre annimmt, d.h. man als Wirklichkeit auffasst. Folglich hat die Frage nach der Wirklichkeit viel mit unserer subjektiven Wahrnehmung zu tun. Dass Medien allgemein heute zu einem wichtigen Faktor für unsere Wahrnehmung von Gesellschaft, Alltag und der Welt an sich geworden sind und somit auch starken Einfluss auf unsere Vorstellungen von Wirklichkeit haben, ist unbestritten. Vor diesem Hintergrund ergeben sich somit folgende Fragen: Was überhaupt ist Realität? Wie wird sie konstruiert? Wie tragen dazu moderne Massenmedien, insbesondere AV-Medien wie TV und Film bei? Welche Rolle spielen dabei die Beobachter und wie ist die Trennung zwischen Realität und Fiktion zu bewerten? Die vorliegende Arbeit ist der Versuch, sich diesen Fragen über eine philosophisch-soziologische Zugangsweise zum Konstruktivismus zu nähern. Dabei werden biologisch-neurowissenschaftliche und kybernetische Sichtweisen des Konstruktivismus außer Acht gelassen. Nachdem ich mich im ersten Kapitel grundlegenden Definitionen von Realität und Massenmedien, und deren Aufgaben und Funktionen gewidmet habe, möchte ich im zweiten Kapitel darstellen, wie in der fiktiven Realität der Satire 'Wag the Dog' von Berry Levinson Realität generiert wird, um dann im dritten Abschnitt zu untersuchen, in wieweit der Film als Unterhaltungsmedium beim Publikum Realitätsentwürfe erzeugt. Bei der Behandlung dieses Themas drängt sich die Frage nach dem Verhältnis zwischen Medien und Krieg zwar förmlich auf, kann aber im Rahmen dieser Proseminarsarbeit nicht beantwortet werden. Ebenso verhält es sich mit dem Verhältnis Politik und Medien, welches nur am Rande in Bezug auf den Film behandelt wird.

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