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LUSTPRINZIP, WIEDERHOLUNGSZWANG UND TODESTRIEB

IN FREUDS 'JENSEITS DES LUSTPRINZIPS'


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Sinopse

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Psychologie - Sonstiges, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Psychoanalyse und Ethik, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Jahr 1920 stellt einen Wendepunkt in der psychoanalytischen Theorie dar. Zwei Jahre nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlicht Freud seine Schrift Jenseits des Lustprinzips, eine 'völlige Revision' (Nagera) seiner Triebtheorie, 'von deren Schärfe und radikaler Wucht sich die psychoanalytische Welt eigentlich nie erholen sollte' (Lohmann). Freuds Werk steht bis dahin weitgehend im Zeichen der Libido, die aus ihren kulturell-moralisch auferlegten Fesseln befreit werden müsse, was seiner Theorie einen durchaus aufklärerischoptimistischen Charakter verleiht. Die Wende kündigt sich spätestens 1915 in Zeitgemäßes über Krieg und Tod an, einem Aufsatz, in dem der Mensch als Abgestammter einer 'langen Generationsreihe von Mördern' erscheint, 'denen die Mordlust, wie vielleicht noch uns selbst, im Blute lag'. Der Krieg offenbart hier die primitive Natur des Menschen und die Zerbrechlichkeit kultureller und ethischer Errungenschaften. 1920 trägt Freud dieser Erfahrung Rechnung, indem er in sein Konzept der Metapsychologie einen ursprünglichen Todestrieb einbaut, der - jedem Lebewesen zukommend - den anorganischen Zustand anstrebt und sich, nach außen gewandt, als Aggressions- oder Destruktionstrieb äußert. Damit ist eine neue 'fundamentale Kategorie der Triebe' (Laplanche/Pontalis) begründet, die Freud bis zu seinem Lebensende beibehalten und ausarbeiten wird. Sein hier zuerst erarbeitetes Konzept ist deshalb auch als die 'definitive Fassung der Triebtheorie' bezeichnet worden. Über die Gründe für diesen Wandel ist viel spekuliert worden. Unübersehbar ist die Enttäuschung über den Krieg, die sich in mehreren Schriften bis zu einem regelrechten Kulturpessimismus im Unbehagen (1930), steigert. Freud war zudem persönlich in die Gefahren des Krieges involviert, in den seine beiden Söhne als Soldaten eingezogen wurden. Berufliche Schwierigkeiten äußerten sich in Streitigkeiten mit ehemaligen Anhängern, die nun Kriegsgegner Deutschlands und Österreichs waren, das Projekt der Psychoanalyse überhaupt schien durch die Ereignisse stark gefährdet. Anfang 1920 stirbt Freuds Tochter Sophie, zu einem Zeitpunkt, an dem die Entwicklung der Todestriebshypothese nach Freuds eigenen Angaben jedoch schon abgeschlossen ist.

Detalhes do Produto

    • Formato:  ePub
    • Subtítulo:  IN FREUDS 'JENSEITS DES LUSTPRINZIPS'
    • Origem:  IMPORTADO
    • Editora: GRIN VERLAG
    • Assunto: Psicologia
    • Idioma: ALEMÃO
    • Edição:  1
    • Ano de Edição: 2005
    • Ano:  2016
    • País de Produção: United States
    • Código de Barras:  2000879561808
    • ISBN:  9783638339414

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