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MEHRSPRACHIGKEIT DURCH MIGRATION


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Sinopse

Examensarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2,0, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 75 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem Beginn des Kapitalismus im Zuge der industriellen Revolution vor allem im 19. Jahrhundert und der zunehmenden Globalisierung der Welt seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist es zu einer Mobilisierung von Millionen von Menschen gekommen, die infolge von Migrationsbewegungen ihr Herkunftsland verlassen haben, was zu einer Fülle von neuen Sprachkontaktsituationen geführt hat, die aufgrund der immer weiter steigenden Mobilität des modernen Menschen auch immer häufiger wechseln. Die Folgen dieser neuen Sprachkontakte im Zuge der Wanderungsbewegungen der letzten 150 Jahre 'sind vielleicht nur mit den Folgen der europäischen Völkerwanderung in der Spätantike zu vergleichen' , die der Auslöser für die Entwicklung vieler moderner europäischer Sprachen aus durch Sprachkontakten entstandener Mehr- und Mischsprachigkeit war. Der Vergleich dieser Völkerwanderung mit den neuen Migrationsbewegungen soll das Ausmaß deutlich machen, das Wanderungsbewegungen auf Sprachen haben können, wobei jedoch die inzwischen gefestigten Sprachstrukturen in den in dieser Arbeit hauptsächlich untersuchten Aufnahmeländern Westeuropas berücksichtigt werden müssen, so daß trotz der mit der Globalisierung der Welt einhergehenden größeren Mobilität des Menschen im Vergleich zur Migration der Spätantike durch den Einfluß anderer Sprachen so gut wie keine Veränderungen in den Aufnahme-sprachen zu erwarten sind. Diese These wird dadurch bestätigt, daß das Bewußtsein für diese Sprachmischungen im Laufe der letzten zweihundert Jahre im Zusammenhang mit der Etablierung bürgerlicher Nationalstaaten in Europa größtenteils verdrängt worden ist, so daß die allgemeine Einstellung zur Sprachmischung eher negativ ist. Außerdem ist die Anzahl der Mitglieder anderssprachiger ethnischer Minderheiten in diesen Ländern meist zu gering, um Einfluß auf die Aufnahmesprache zu nehmen.

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