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PRESSEFREIHEIT IN ITALIEN UNTER BERLUSCONI -

EINE UNTERSUCHUNG DER GEFAHREN UND REALITATEN



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Sinopse

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 1.3, Universität der Künste Berlin, Veranstaltung: Kulturelle Differenzen und ihre Auswirkungen auf die kommerzielle Kommunikation, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Neben dem genannten Aspekt umfasst das Thema auch einen Teil des Zusammenhangs zwischen Politik und Medien, der heute stärker denn je ist. Um dem Umfang einer Hausarbeit gerecht zu werden, beschränke ich mich auf den Aspekt der Pressefreiheit und inwiefern diese im Italien unter Silvio Berlusconi eingeschränkt ist. Schon vor Beginn Berlusconis Amtszeit begannen heftigste Spekulationen: Über seine Partei Forza Italia, über den Aufbau seines Reichtums und natürlich seine Holding Fininvest mit den drei Fernsehsendern, diversen Radiosendern, der Werbeagentur Publitalia, dem Verlagshaus Mondadori, etc. Die sich ergebenden Probleme liegen auf der Hand: Ein so genannter Medientycoon, der durch seine Sender allein 43% der gesamten Fernsehabdeckung direkt überwacht (seinen Einfluss auf das Staatsfernsehen noch nicht mit eingerechnet), hätte schier unglaubliche Möglichkeiten, wenn er auch noch den Posten des Staatsoberhaupts bekleiden würde. Silvio Berlusconi wurde am 13. Mai 2001 bereits zum zweiten Mal zum Ministerpräsidenten Italiens gewählt. Mit einer Mehrheit von 45,4 % gewann die von ihm geführte Koalition Casa della libertà die italienischen Parlamentswahlen. Von nun an rissen die Diskussionen nicht mehr ab, ob und vor allen Dingen wie er seine nahezu übermächtige Position zu seinen Gunsten ausnutzt und wie dementsprechend die Pressefreiheit eingeschränkt wird. Journalisten streiken, Vorstandsvorsitzende treten zurück, die EU rügt Berlusconi öffentlich. Doch bisher zeigt dieser sich unbeeindruckt. Denn auch die Gesetzgebung zeigt sich manipulierbar; Gesetze, die Berlusconi nutzen, werden in hohem Tempo durchgesetzt und die Unabhängigkeit der italienischen Richter ist nicht - oder zumindest nicht mehr - gewährleistet. Im Folgenden werde ich mit damit beschäftigen, wie viel politische und wirtschaftliche Macht Berlusconi tatsächlich innehat, wie er dazu kam, wie er die Gesetzgebung beeinflusst (dabei besonders das momentan verhandelte Gesetz zur Rundfunk-Reform) und letztendlich inwiefern die Pressefreiheit effektiv eingeschränkt ist. Ich werde mich auf die Situation innerhalb Italiens beschränken und keine außenpolitischen Faktoren einbeziehen, auch Berlusconis EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Hälfte des Jahres 2003 sowie Spekulationen über seine Verbindungen zur Mafia lasse ich außen vor. Außerdem werde ich mich nur auf seine zweite Amtszeit (seit 2001) beziehen; Fakten aus seiner ersten (1994) werden lediglich stützenden Charakter haben.

Detalhes do Produto

    • Edição:  1
    • Ano de Edição: 2005
    • Ano:  2016
    • País de Produção: United States
    • Código de Barras:  2000879580229
    • ISBN:  9783638391504

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