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Sinopse

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Der erste Abschnitt dieser Arbeit wird sich zum näheren Verständnis des Kontingenzgedankens seiner philosophiegeschichtlichen Entstehung annehmen und seine Bedeutungsentwicklung von der Antike bis zur Moderne nachzeichnen. Darauf folgt eine Darstellung des bereits erwähnten Zwiespalts der Kontingenz von Entscheidungsfreiraum und Entscheidungsqual, den zu bewältigen die Menschheit seit jeher bemüht war und bis heute ist. Entsprechende Methoden zur Kontingenzverminderung sollen in diesem Zusammenhang angeführt und erläutert werden. Nach diesen 'vorbereitenden' Kapiteln zur Kontingenz wird das Dargelegte auf den Roman übertragen und eine ausführliche Untersuchung des dort beschriebenen Möglichkeitssinns vorgenommen. Hierbei sollen Ulrichs Vorbehalte gegen gesellschaftliche Sozialisationen anhand einschlägiger Textauszüge herausgearbeitet und erklärt werden. Der anschließende Abschnitt wird sich mit den unterschiedlichen Systemen der Wirklichkeitserfassung auseinandersetzen und im Zuge dessen die wichtige Einsicht herausstellen, dass es nicht nur die eine 'Wahrheit' gibt, sondern zahlreiche, unvereinbare Wahrheiten vorhanden sind, die von verschiedenen Interessenkreisen je nach Zweckdienlichkeit und Gebrauch künstlich konstruiert werden. Die Methoden der Wirklichkeitserfassung werden sich vor dem Hintergrund des bis dahin Erarbeiteten als kontingent und somit willkürlich erweisen. Auf diesem Wege wird die Ursachenforschung für Ulrichs Abneigung gegen Gesellschaftsvorgaben ihren Abschluss finden. In einem darauf folgenden Exkurs wird das Problem der kontingenten Wirklichkeitsetablierung am Beispiel der Ordnungsstruktur des Staates Kakanien ergänzend illustriert. Zum Abschluss der Arbeit soll der Blick auf die Parallelaktion gerichtet und nachgewiesen werden, dass ihr Scheitern aufgrund der Kontingenzproblematik von vornherein feststand. Zugleich wird auf den Kontrast zwischen dem Möglichkeitsmenschen Ulrich und dem Wirklichkeitsmenschen Paul Arnheim eingegangen und gezeigt werden, dass Ulrichs Kontingenzbewusstsein ihn gegenüber dem wirklichkeitsfixierten Arnheim in die überlegene Position hebt. Zuletzt folgt das Resümee, in welchem die Ergebnisse in gebündelter Form zusammengetragen werden, um auf ihrer Grundlage die Skepsis als unerlässliche Grundhaltung gegenüber jeglichen staatlich und gesellschaftlich konstruierten Ordnungsformen darzulegen.

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