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DAS SCHAFFEN FRANK WEDEKINDS ALS TABUBRUCH



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Sinopse

Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1, Pa?stwowa Wy?sza Szko?a Zawodowa w Nysie (Neofilologie), Veranstaltung: 14.062005, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich habe mich dazu entschlossen, eine Diplomarbeit über Tabus und den ständigen Verstoß gegen sie in den Werken von Frank Wedekind zu schreiben, weil ich der Meinung bin, dass sich seit seiner Zeit nicht viel verändert hat. Obwohl man über viele Themen schon offen spricht, gibt es noch viele 'Phänomene', die weiterhin einem Tabu unterliegen. Eines von ihnen, das einerseits eine der natürlichsten Eigenschaften des Menschen betrifft, andererseits weiter für unmoralisch und obszön gehalten wird, ist die Sexualität. Sie bringt noch immer das Blut in Wallung, weil sie ständig für etwas Böses gehalten und durch Tabus geschützt wird. Die Natur des Menschen war und ist immer ein aktuelles Thema. Die Horizonte der menschlichen Gedanken erweitern sich mit dem Verlauf der Zeit und dem Zivilisationsfortschritt, aber das menschliche Wesen bleibt seit undenklichen Zeiten auf demselben Niveau. Es steckt in uns jedoch, aus unklaren Gründen, eine Diskrepanz, deswegen ist es immer so, dass das , was für einen Sterblichen scheinbar zu den einfachsten Lebenseigenschaften gehört, ihm sehr schwer fällt. Das, was für den Menschen und dessen Natur geeignet ist, ist aus unbekannten Gründen ein Tabu. Man erfand schon so vieles, entdeckte so manche Geheimnisse der Welt, aber trotzdem spricht der Mensch weiterhin nicht alles, was ihn betrifft offen aus. Warum ist es so? Die Antwort ist klar - es existieren eigenartige konzipierte Regeln, die als richtig gelten und die zu beachten sind um sich ein Mitglied der zivilisierten Welt nennen zu können. Obwohl niemand im Stande ist, diese Regeln vollends in seinem Leben anzuwenden, identifiziert sich fast jeder mit ihnen. Man hält sich an eine Regel, weil es besser ist, in Übereinstimmung mit Anderen zu leben als mit dem eigenen Gewissen. Die Wurzeln dieses Verhaltens liegen in grauer Vorzeit. Einerseits stammt die Vortäuschung nicht vorhandener Gefühle aus den falschinterpretierten Dogmen des christlichen Glaubens - alles Böse, was ich getan habe, wird mir, wenn ich nur Reue empfinde, erlassen, also rechne ich mit meinen Sünden heimlich ab und werde nicht an den Pranger gestellt , andererseits will ich daraus Vorteile ziehen, wenn ich einen Sündiger auf frischer Tat ertappe oder ihn einfach erniedrige, um mich selbst aufzuwerten. Solche Verhaltensweisen haben auch ihre Gründe. Der Mensch fühlt sich unsicher, wenn er etwas ,was in der Meinung der Anderen als ungewöhnlich gilt, getan hat.. [...]

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