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DIE KONSTRUKTION DER FREMDE IN FRIEDA VON BULOWS

KOLONIALROMAN 'AM ANDERN ENDE DER WELT'


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    Sinopse

    Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Hamburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Frieda von Bülow: Begründerin des Kolonialromans, Sprache: Deutsch, Abstract: Koloniale Herrschaft ist ein ganz besonderer Fall der interkulturellen Begegnung, denn vor dem Hintergrund eines 'zivilisatorischen', 'religiösen' oder 'humanitären' Sendungsbewusstseins wird ein Unterdrückungssystem etabliert. Koloniale Literatur nimmt dabei oft die Funktion ein, über fiktive Geschichten dieses Unrechtssystem zu legitimieren und positive Ideale kolonialer Herrschaft zu inszenieren. Gleichzeitig finden in kolonialer Literatur nationale Grenzziehungen statt. Besonders in Deutschland, das als souveräner Nationalstaat erst 1871 gegründet wurde, ist der Nationaldiskurs in der deutschen kolonialen Literatur des späten 19. Jahrhunderts in regem Gange. Der Verfasser versucht in dieser Arbeit am Beispiel des ersten Kolonialromans 'Am andern Ende der Welt' der Schriftstellerin und kolonialagitatorisch aktiven Frieda von Bülow die Konstruktion der Fremde und den damit in Verbindung stehenden Nationaldiskurs herauszuarbeiten.

    Detalhes do Produto

      • Edição:  1
      • Ano de Edição: 2010
      • Ano:  2015
      • País de Produção: Canada
      • Código de Barras:  2000973267071
      • ISBN:  9783640523221

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